Winzerhandwerk

im Winter

Der Rebschnitt

In den Monaten Januar und Februar wird der Rebschnitt durchgeführt. Aber warum macht der Winzer sich diese Arbeit? Der Rebschnitt ist die erste Erziehungsmaßnahme, die einen kontrollierten Weinbau ermöglicht. Und gleichzeitig ein erster kleiner Schritt zur Ertragsregulierung. Das abgeschnittene Holz wird später in den Reihen zerkleinert und dient so unmittelbar als Dünger. Die Weinrebe ist ein Lianengewächs, das wie alle anderen Pflanzen auch das Bestreben hat, nach oben zur Sonne zu wachsen. Würde der Winzer hier nicht eingreifen, dann würden nur an den Triebenden Trauben wachsen. Deshalb findet nach dem Rebschnitt das Anbinden statt. Jede einzelne Rute wird in die horizontale Lage gebracht, damit alle Triebspitzen, die im Frühjahr aus der Rute wachsen möglichst auf einer Höhe sind. Somit ist eine gleichmäßige Versorgung aller Triebe möglich.

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